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27.07.2022

Gute Verbindungen bei Elektroinnung Freudenstadt

Am 20. Juli trafen sich die Mitgliedsbetriebe bei den Fischer-Werken in Waldachtal.

Bild: FV EIT BW

Eine Werksbesichtigung, verschiedene Gastvorträge und ein Workshop zu Produktlösungen für das Elektrohandwerk reicherten die gelungene Veranstaltung an.

Das am Geburtsort des berühmten Erfinders und Firmengründers Artur Fischer ansässige Unternehmen trat als sympathischer Gastgeber in Erscheinung. Nach der Begrüßung durch Michael Geiszbühl, Regionalgeschäftsführer Vertrieb für Zentraleuropa und einer spannenden Werksführung begrüßte Obermeister Utz Schneider offiziell zur Versammlung der Innung Freudenstadt-Horb im Seminarhaus des „Global Players“ aus dem Nordschwarzwald.

Digitale Themen im Fokus
Der Obermeister selbst trug hernach zunächst die Finanzberichte zum Innungshaushalt vor. Es folgten verschiedene Gastbeiträge, wobei der Vortrag mit dem Titel „Ausbildungsnachweise – Ankommen in der digitalen Welt?!“ den größten Raum einnahm. Steffen Ellinger vom Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg ging auf die allgemeinen Berichtsheftpflichten für beide Ausbildungsvertragspartner sowie die Vor- und Nachteile von digitalen Lösungen ein. „Sollten nicht gerade wir im Elektro- und Informationstechniker-Handwerk bei technischen Lösungen vorangehen und damit bei jungen Menschen punkten?“, fragte der Berater Bildung/Unternehmensführung in die Runde?

Innungsspitze plädiert für App-Lösung
„Also ich würde mich freuen, wenn wir uns bei der Berichtsheftführung in der Innung einheitlich auf die digitale E-Zubis-App der Verbandsorganisation verständigen könnten“, bekräftigte Schneider. Beide Pro-Redner merkten jedoch an, dass die E-Handwerksbetriebe selbstverständlich frei in ihrer Entscheidung seien. Zahlreiche Teilnehmer trugen mit konstruktiven Beiträgen zu einem Meinungsbild bei. Ein deutlicher Trend zur digitalen Berichtsheft-Lösung wurde erkennbar. Ob sich tatsächlich alle Mitgliedsbetriebe dem neuen Weg anschließen werden, wird innerhalb der Innung noch geklärt.

Versorgungswerk und Start-Up
Nachdem Ellinger noch über aktuelle Verbandsthemen berichtet hatte, stellte Günter Jung als Beauftragter des Versorgungswerks vor, wie sich die selbständigen E-Handwerksunternehmer für ihren dritten Lebensabschnitt finanziell absichern können. Hernach gab Dirk Stefen, der vormals in verantwortlicher Rolle bei den Fischer-Werken tätig war, ebenfalls einen Impuls in Richtung Zukunft. Der Gründer des Start-Ups Craftnote präsentierte kurz und prägnant über das Leistungsspektrum seiner „Digitalen Bauakte für moderne Handwerker“.

Befestigungsworkshop und Ausklang
Ein handwerklicher Workshop in den Testwerkstätten der Fischer-Werke rundete die vielseitige Freudenstädter Innungsversammlung ab. Aufgeteilt in zwei Gruppen konnten sich die Teilnehmer zu verschiedenen Befestigungslösungen informieren und dabei teils auch selbst Hand anlegen. Die dabei entstandenen, hervorragenden Verbindungen standen sinnbildlich für eine gelungene Veranstaltung, die mit einem gemeinsamen Abendessen im Lützenzhardter Gästehaus des regional verwurzelten Weltunternehmens ausklang.

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